Hier wächst was uns trägt

Wir bewirtschafteten rund 3.000 ha Ackerland und 1.000 ha Grünland. Die Bewirtschaftung der Äcker und Wiesen des Hofgut Eichigt ist für uns von zentraler Bedeutung, denn hier wächst das Futter für unsere Tiere: Gras und Kräuter, Getreide, Mais und Hülsenfrüchte. Auf einem kleineren Teil der Fläche bauen wir unter anderem Gerste, Weizen und Buchweizen für die Vermarktung, sowie Raps als Tierfutter und für die Gewinnung hochwertiger Öle und Fette an.

 

Ökologischer Pflanzenbau wirkt über den Acker hinaus

Die ökologische Umstellung des Hofgut Eichigt und der vollständige Verzicht auf chemisch-synthetische Pflanzenschutz- und Düngemittel, führt zu einer reduzierten Belastung von Gewässer, Boden, Luft, Fauna und Flora.

 

Aufgrund der großen, vom Hofgut Eichigt bewirtschafteten Flächen, prägen wir die Landschaft unsere Region deutlich und sichtbar. Die im Acker und am Ackerrand wieder auftauchenden Wildblumen- und kräuter zeugen bereits nach den ersten Umstellungsjahren davon, wie der Ökolandbau Vielfalt und Artenreichtum in unsere Kulturlandschaft zurückholen kann.

 

Die Natur als Partner

 

Seitdem wir ökologisch wirtschaften, hat sich unser Blick auf den Pflanzenbau deutlich verändert. Im Fokus steht nun, den natürlichen Nährstoffkreislauf im Betrieb möglichst geschlossen zu halten.

 

Günstige Wachstumsbedingungen für Kulturpflanzen ermöglichen wir vor allem durch die Förderung der Bodenfruchtbarkeit und der Düngung mit möglichst auf dem Hof gewonnenen, organischen Mitteln.

 

Hierzu zählen insbesondere der Dung unserer Tiere oder die Gründüngung, das heißt die Einarbeitung von stickstofffixierenden Pflanzen in den Boden. Den Befall durch Pflanzenkrankheiten und Schadinsekten beugen wir durch eine vorrausschauende Anbauplanung vor, in dem wir die fördernden und hemmenden Wechselwirkungen zwischen Boden, Tieren und Pflanzen berücksichtigen und nutzen. Treten dennoch Krankheiten oder Schädlinge auf, wenden wir ausschließlich für den Ökolandbau zugelassene Pflanzenschutzmittel an. Unkräuter werden überwiegend mechanisch entfernt, z.B. mit der Hacke oder dem Striegel.