Wie unsere Tiere Leben

Im Mittelpunkt unseres Betriebes stehen rund 1.500 Milchkühe der Rasse Holstein-Friesian und ihre Nachzucht. Zudem pflegt eine kleine Mutterkuhherde, mit zwölf Charolais-Kühen und einem Bullen, auf sehr schonende Weise die ausgedehnten Wiesen und Weiden des Hofguts.

 

Was unsere Tierhaltung besonders macht

In unseren neuen Ställen bewegen sich die Tiere frei, wählen ihren Futter- und Schlafplatz selbst aus und bilden innerhalb ihrer Gruppen von je 100 Tieren artgemäße Herdenstrukturen.

 

Durch die offene Bauweise der Ställe erleben die Tiere ganzjährig den Wechsel des Klimas und der Jahreszeiten, ob Sonne, Regen, Wind, Wärme oder Kälte.

 

Außerdem lassen wir die Rinder, wie es ihrem Wesen und natürlichem Bedürfnis entspricht, während der gesamten Weidesaison und wann immer es die Witterung zulässt, auf die Weide.

 

Das Futter für unsere Rinder bauen wir selbst an. Neben Weidegras, fressen die Tiere Gras- und Maissilage sowie frisches Grünfutter. Für die elementare Versorgung mit Eiweiß werden Leguminosen wie Erbsen, Ackerbohnen und Lupinen angebaut. Aus Luzerne und Kleegras werden eiweißreiche Pellets hergestellt. Getreide dient in erster Linie zur energetischen Aufwertung der Futterrationen.

 

Die Kälbchen des Hofguts werden in Zukunft in kleinen Gruppen und gemeinsam mit Ammenkühen aufwachsen. So können wir das Bedürfnis der Kälber nach dem Saugen von Milch, körperlicher Nähe und sozialem Kontakt erfüllen.

 

 

Darüber hinaus haben wir uns bewusst dafür entschieden, auf die Enthornung unserer Tiere zu verzichten.

Hörner gehören, als eigenständiges Organ, das unter anderem zur Kommunikation untereinander genutzt wird, zum Wesen der Rinder. Um die Haltung hörnertragender Rinder zu ermöglichen, ist in unseren Ställen für jedes Tier deutlich mehr Platz vorgesehen, als es für Bio-Betriebe vorgeschrieben ist.