Vielfalt auf dem Acker

Wir verzichten ganz bewusst auf den Einsatz von mineralischen Düngemitteln und chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln. Stattdessen bilden breite und vielfältige Fruchtfolgen die Grundlage für eine ausgewogene Bewirtschaftung.

Der Begriff Fruchtfolge beschreibt die Anbaufolge von verschiedenen Kulturpflanzen. Durch den Wechsel der Früchte werden Nährstoffe und Humus im Boden nicht einseitig auf- oder abgebaut.

Auf dem Hofgut haben wir fünf verschiedene, sechs- bis achtteilige Fruchtfolgen. Diese bestehen aus Wintergetreide, wie zum Beispiel Winterweizen, Wintertriticale, Dinkel oder Winterroggen, Sommergetreide, wie Sommergerste und Hafer, und Großkörnigen Leguminosen, etwa Erbsen, Lupine und Ackerbohne. Außerdem bilden Futterpflanzen, wie Silomais, Kleegras oder Luzerne, Ölfrüchte wie Raps, und Sonderkulturen, wie Buchweizen, Lein oder Sonnenblumen, Fruchtfolgeglieder.

 

Unsere Tiere bekommen selbst angebautes ökologisches Futter. Deshalb dienen etwa dreiviertel unserer Flächen der Futtergewinnung. Das Grünland in Form von Wiesen, Weiden oder Auen steht unseren Tieren sowohl direkt als Weidefläche als auch als Winterfutter zur Verfügung.

 

Durch den hohen Leguminosenanteil in den Fruchtfolgen wird die Bodenfruchtbarkeit erhöht. Zu den großkörnigen Leguminosen gehören zum Beispiel Erbsen, Lupinen und Ackerbohnen, zu den kleinkörnigen Leguminosen zählen Kleegras und Luzerne.

 

Leguminosen sind die einzige Pflanzenfamilie, die durch Symbiose mit Knöllchenbakterien Luftstickstoff in den Boden binden kann. Das spielt eine wichtige Rolle in der Fruchtfolge. Gleichzeitig regulieren kleinkörnige Leguminosen, wie Kleegras und Luzerne, den Unkrautdruck durch die Flächenabdeckung und den häufigen Grünschnitten (drei- bis viermal jährlich). Sie sind als mehrjährige Fruchtfolgeglieder zudem bodenschonend.

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