Beiträge aus dem Jahr 2020

Wir sind in der KREO!

Oktober 2020

Die KREO ist das Kundenmagazin von Biomarkt und denn's Biomarkt. Die neueste Ausgabe "Mahlzeit oder Mitgeschöpf", die im Oktober erschien, dreht sich rund um Nutztiere und Fleischkonsum. Auch die Haltung der Rinder auf unserem Hofgut Eichigt wir darin genauer beleuchtet. Außerdem wird unsere Leiterin der Tierhaltung Aneka Meinel zur kuhgebundenen Kälberaufzucht interviewt. Neugierig? Die KREO gibt es in allen denn's Biomärketen, vielen Biomäkrten oder online. Viel Spaß beim Lesen!


Schöner Mist

September 2020

Im Herbst haben wir begonnen den biologisch-dynamischen Hornmist herzustellen. Dabei werden Hörner mit Kuhfladen gefüllt. Alle Mitarbeiter waren herzlich dazu eingeladen - auch unsere Lehrlinge und Studierende halfen fleißig mit. Anschließend wurde die Grube mit den gefüllten Hörnern für das Winterhalbjahr mit Erde abgedeckt.


Wer pflügt am besten?

September 2020

Beim diesjährigen vogtländischen Pflügerwettbewerb nahm unser Mitarbeiter Olaf Scholz wieder mit seiner Arbeitsmaschine, einem siebenscharigen Drehpflug, teil. Neben Pferdepflügen, historischen Plfügen und Beetpflügen waren auch Drehpflüge im Wettbewerb. Unser Kollege hat sich tapfer geschlagen und wurde Zweiter in seiner Kategorie. Herzlichen Glückwunsch!


Diversität auf den Feldern

August 2020

Die Erntezeit ist in vollem Gange, auch dieses Jahr stehen bei uns viele Sorten aus biologisch-dynamischer Züchtung auf dem Feld. Durch unsere breite Fruchtfolge mit verschiedenen Kulturen und verschiedenene Sorten wir das Anbaurisiko minimiert. Denn jede Sorte kann mit den unterschiedlichen Witterungsbedingungen mal besser, mal schlechter umgehen. Außerdem tragen die vielfältigen Fruchtfolgen zur Bodenfruchtbarkeit und Biodiversität bei.


Kühlen Kopf bewahren

August 2020

Bereits ab 15 °C leiden Kühe an Hitzestress. Wo es für uns Menschen erst gemütlich wird, ist es Kühen bereits zu warm. Durch die offene Bauweise und die dicke Dachschicht mit überwiegender Dachbegrünung werden die Ställe bereits deutlich abgekühlt. Aber besonders beim Melken und im Vorwartehof, der bereits mit Ventilatoren ausgestattet ist, ist die Temperatur üblicherweise höher. Um den Tieren auch dort ein angenehmes Klima zu ermöglichen, haben wir für dieses Jahr eine "Kuhkühlung“ installiert. Feine Wasserdüsen vernebeln in Intervallen kleine Wassergaben. So entstehen mikroskopisch kleine Wassertropfen, die durch die große Oberfläche schnell verdunsten und der Umgebungsluft Wärme entziehen. Somit entsteht ein deutlich spürbarer Kühleffekt.

Aktive Landschaftspflege

Juli 2020

Mit unserer speziellen Biotoppflegetechnik setzen wir die praktische Landschaftspflege aktiv um. Dafür wurde extra eine Stelle als Natur- und Landschaftspfleger geschaffen. Mit dieser Pflegetechnik werden schutzwürdige Flächen bodenschonend gemäht und beräumt.


Für mehr Tierwohl

Juli 2020

Die eigenbetriebliche Tierwohlerhebung erfolgt stets einmal im Sommer- und einmal im Winterhalbjahr. Dabei werden tierspezifische Indikatioren und sogenannte "Papierindikatioren" betrachtet. Bei den Erfassungen erhalten sowohl Lehrlinge als auch Praktikanten Einblicke in diesen Bereich der Tiergesundheits-Kontrolle.

 

Milch direkt vom Euter

Juli 2020

Unser Ammenkuhstall ist inzwischen ein Jahr alt und damit auch unsere Erfahrungen in der kuhgebundenen Kälberaufzucht. Mit dem neuen Stall können wir es platzmäßig ermöglichen alle Kälber aufzuziehen, das heißt weibliche Kälber zur Nachzucht und auch die männlichen Kälber. Eine Kuh kümmert sich um drei Kälber, die so artgemäß im sozialen Herdenverbund aufwachsen.


Insekten willkommen!

Juni 2020

Bei einigen Mähflächen werden Reststreifen als Altgrasbestände belassen, die erst im Herbst gemäht werden. Diese Naturschutzstreifen dienen als Rückzugsorte für Insekten. Außerdem verbleiben für die Blütenbesucher blühende Wildpflanzen, die gleichzeitig aussamen können. So haben heimische Wildkräuter und -pflanzen die Chance sich zu etablieren.


Raus ins Grüne

Juni 2020

Im Juni war es so weit! Die ersten Ammenkühe gingen mit ihren Kälbern auf die Weide. Derzeit ist es noch eine Kleingruppe mit Kreuzungskälbern und Kühen, die auf der Weide ihr artgemäßes Sozial- und Fessverhalten erlernen können. Diese Jungrinder sind dann bereits bestens auf die nächste Weidesaison vorbereitet.

 


Multitalent Lupine

Mai 2020

Schon seit März findet der Landessortenversuch zur Weißen Lupine vom Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) auf einer von uns bewirtschafteten Fläche statt. Die Landessortenversuche des LfULG werden im Rahmen der überregionalen Zusammenarbeit mit den Bundesländern Thüringen und Sachsen-Anhalt durchgeführt und dienen der Erarbeitung von Sortenempfehlungen für ökologisch wirtschaftende Betriebe. Im Versuch werden die Sorten Celina, Frieda, Victor Baer, Boros und Butan in ihren agronomischen Eigenschaften untereinander verglichen. Die Weiße Lupine bringt als Leguminose nicht nur Vorteile als Stickstofflieferant auf dem Feld, sondern birgt als Eiweißpflanze auch hohes Potenzial für die Tierfütterung und die menschliche Ernährung.


Wetterstation – Wir brauchen keinen Wetterfrosch

Mai 2020

Seit einem Jahr zeichnet unsere Wetterstation nun schon Klimadaten aus dem Bewirtschaftungsgebiet auf. Diese Daten werden in Kooperation mit der Humboldt-Universität zu Berlin ausgewertet. Kurz zusammengefasst lagen die Temperaturen der vergangenen 12 Monate im Durchschnitt 0,9 K über dem langjährigen Mittel. Beim Niederschlag wurde das langjährige Mittel mit 723 mm um fast 100 mm übertroffen, auch wenn nicht gleichmäßig verteilt. Besser als letztes Jahr!


Unser neuer Trainee

April 2020

Im April durften wir einen neuen Ökolandbau-Trainee im Bereich ökologischer Pflanzenbau begrüßen. Christian Diehl hat Nachwachsende Rohstoffe in Straubing studiert. Er kommt familiär nicht aus der Landwirtschaft und freut sich deshalb schon sehr, praktische Erfahrungen auf unserem Hofgut zu sammeln.

 


Eigene Wildkräuter

April 2020

Wir bewirtschaften unsere Flächen seit knapp einem Jahr biologisch-dynamisch. Dafür benötigen wir natürlich auch die entsprechenden Präparate, die zu dieser Wirtschaftsweise gehören. Um die Kompostpräparate auch selbst herstellen zu können, wollen wir eigene, dafür benötigte Wildkräuter anbauen. Für den Anbau von Baldrian, Echter Kamille und Schafgarbe wurde ein Feld vorbereitet. Zum Schutz der Pflanzen dient ein Wildschutzzaun. Außerdem sammeln wir auch noch andere Wildkräuter, die im Umfeld ausreichend vorhanden sind.

 


Ab auf die Weide!

April 2020

Bereits das dritte Jahr in Folge konnten wir im April wieder unsere Kühe auf die Weide schicken. In Obertriebel startete die Weidesaison Mitte April, Eichigt folgte nur eine Woche später. Nicht nur unsere Kühe freuten sich über den Weideaustrieb, auch wir fieberten diesem Tag wieder entgegen.

 


Frauenpower im Melkkarussell

März 2020

Beim Landesmelkwettbewerb im Fachschulzentrum Zug bei Freiberg konnten sich unsere beiden Damen Maria Zöphel und Jessica Roth die Siegerkrone im Team-Melken am großen Melkkarussell erkämpfen. Trotz ihrer herausragenden Leistung können die beiden Gewinnerinnen leider nicht zum Bundesausscheid fahren. Die Altersgrenze von 25 Jahren und die bereits erfolgte Teilnahme am Bundeswettbewerb von Maria Zöphel schließen sie vom Wettbewerb aus. Wir sind auf jeden Fall stolz auf unsere Preisträgerinnen!

 


Neues Markenzeichen

März 2020

Seit Anfang März schmückt eine eigene Kuh-Figur unser Eichigter Hoftor. Um die Figur wird nun noch eine Kräuterblumenwiese angelegt. Außerdem wird sie nachts beleuchtet und ist so auch im Dunkeln gut sichtbar.

 


Biodynamische Präparate

Februar 2020

Im Februar haben wir wieder damit begonnen unser eigenes Fladenpräparat herzustellen, das wir für die biologisch-dynamische Bewirtschaftung unserer Flächen benötigen. Dafür wurden die Kuhfladen der Charolais-Mutterkühe gesammelt.

 


Männliche Verstärkung

Januar 2020

Mitte Januar durften wir unseren neuen vierbeinigen Mitarbeiter Willy begrüßen. Der Charolais-Bulle darf bald unsere Mutterkuhherde kennenlernen und für neuen Nachwuchs sorgen. Von ursprünglich „Mimosa“ tauften wir ihn auf den neuen Namen „Willy“. Er ist zwar enthornt, aber genetisch horntragend.


Kontakt

Hofgut Eichigt GmbH

An den Weiden 1

08626 Eichigt / Vogtland

Tel.:  +49 37430/628-0

Fax:  +49 37430/628-28

E-Mail: info@hofgut-eichigt.de